Der Knopf-Outlet ist ein SVO-Projekt. Ziel ist der Aufbau eines (Übungs-)Geschäfts im Bereich Kurzwaren und Nähzubehör. Das Angebotssortiment wird unter anderem aus alter Kleidung, Textilstücke, gebrauchter Dekorativwäsche und Fabrik-Restposten gewonnen. Hierbei kommt dem Recycling, also der Wiederverwendung von Kurzwaren, wieder eine besondere Bedeutung zu.
Die Errichtung des Knopf-Outlet besteht aus verschiedenen aufeinander aufbauenden Phasen: Zunächst erhalten die Teilnehmerinnen Warenkunde über das Spektrum handelsüblicher Kurzwaren und zu Allem, was der Endkunde zum Schneidern benötigt. Nach der Gewinnung dieser Stücke findet eine Selektion statt, danach erfolgt die Materialtrennung, die Reinigung, Aussortierung, Inventarisierung, Verpackung, Etikettierung und Einlagerung. Um die Nähzutaten feilbieten zu können, wird ein Katalog-Layout entworfen und hierzu Fotos gemacht, Werbetexte erstellt. Ferner entwickeln die Frauen eine Strategie, um den Markt zu erreichen. Ein Teil hiervon ist auch, einen Web-Shop mit dem Katalog zu gestalten.
Nach Abschluss des Projektes kann der „Knopf-Outlet“ eröffnet werden. Die Teilnehmenden können jetzt die Fäden selbst in die Hand nehmen, ihr Geschäft eigenverantwortlich verwalten und ihre Produktpalette organisieren und verkaufen.
„Knopf-Outlet" wurde im Rahmen des Programms "Stärken vor Ort" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und aus dem Europäischen Sozialfonds der EU kofinanziert.